Donnerstag, 24. Oktober 2019
Ölmühle ist offenes Denkmal Drucken
Dienstag, den 24. August 2010 um 22:36 Uhr

Als eine Selbstverständlichkeit sieht der Förderverein Ölmühle Niederdorfelden die Präsentation seines Kleinods am „Tag des offenen Denkmals“ an. Dieser findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 12. September statt.

„Wir erhielten von öffentlichen Stellen, von der Stiftung Deutscher Denkmalschutz und zuletzt von der Sparkasse Hanau soviel Geld, damit wir unser großes Projekt überhaupt realisieren konnten“, erinnerte der Vereinsvorstand, „dass wir uns verpflichtet fühlen, die Verwendung der Zuschüsse zu dokumentieren.“

In aller Offenheit gibt der Verein auch zu, dass Stolz auf die erbrachte Leistung ein weiteres Motiv für die Einladung an alle Interessierten aus nah und fern ist. Also wird die Ölmühle Niederdorfelden am besagten Sonntag ab 11 Uhr ihre Türen öffnen und alles zeigen, was während der letzten fast zehn Jahre geschafft wurde. Fachkundige Führer stehen dafür zur Verfügung. Sie können auch die eine oder andere Frage zur Niederdorfelder Geschichte und zur unmittelbar benachbarten Wasserburg beantworten. Dort lebten einst die Herren von Dorfelden, aus deren Geschlecht immerhin die Hanauer Grafen hervorgingen.

Wer zur Besichtigung hungrig und durstig kommt, muss sich keine Sorgen machen: wie immer halten die Gastgeber deftige Speisen vom Grill, Salate und für den Nachmittag leckere Kuchen, die von den Mitgliedern selbst gebacken wurden, bereit. Selbstverständlich gibt es auch Kaffee und kühlende Getränke. Als ein fast schon zur Tradition gewordenes Highlight wird vor Ort Brot im Holzofen gebacken und verkauft. Allerdings sollte man sich zum Kauf frühzeitig einfinden, weil die Kapazität begrenzt, aber die Nachfrage groß ist.