Mittwoch, 28. Juni 2017
Ölmühle Niederdorfelden ist begehrtes Objekt Drucken

Selbst die vereinzelten Regentropfen; die am Pfingstmontag auf Niederdorfelden fielen, konnten den Besucheransturm nicht stoppen, dem sich der Förderverein Ölmühle auf dem Gelände zwischen Nidder und Mühlgraben gegenübersah. Wieder einmal bewies dieses liebenswerte Kleinod seine Anziehungskraft, wobei das Wetter natürlich eine entscheidende Rolle spielt.

Die Motive der Besucher mögen unterschiedlich sein. Attraktiv ist die idyllische Lage am Rande des Dorfes in der Nidder-Aue, die altertümliche und zugleich faszinierende Technik der Öl- und Getreidemahlwerke, die kulinarischen Angebote vom Grill oder der Kuchentheke, ein gemütlicher Plausch mit Freunden und Bekannten, der Kauf des inzwischen Kultstatus erreichten Mühlenbrotes oder gar die musikalischen Grüße der Jagdhornbläser herüber von der historischen Burgruine.

Apropos Konzert und Burggraben: Nicht zu überhören war die zwar etwas eintönige, aber umso lautstärkere Darbietung der Frösche, die sich im Burggarben tummeln. Alles in allem waren mindestens einige hundert Besucher gekommen, die sich an den Führungen durch die Mühle oder den sonstigen Angeboten erfreuen konnten.

Genaue Zahlen kennt man nicht, aber fest steht, dass der rührige Verein räumlich und personell nicht in der Lage war und ist, den Hunger und Durst sowie die (Brot-)Kauflust aller Gäste zu stillen.

Besonders die beiden fleißigen Bäcker mussten den Unmut einiger potenzieller Kunden ertragen, die wegen zahlreicher Vorbestellungen kein Brot mehr kaufen konnten. Hier will man sich bis zur nächsten Gelegenheit Gedanken machen, was besser zu machen ist.

Die nächsten Veranstaltungen in der Ölmühle sind die Stammtische am 27. Juni und am 29. August sowie die Mühlenfahrt am 26. Juli und der Tag des offenen Denkmals am 13. September.