Freitag, 28. April 2017
Brot backen mit Nachtigall, Eisvogel und Co. Drucken

Das im Holzofen der Ölmühle Niederdorfelden gebackene Brot ist schon ein Renner für sich. Hinzu kommt, dass die Herstellung des köstlich duftenden Brotes in freier Natur und idyllischer Umgebung geschieht.Heimatliche Flora und Fauna zeigen sich in ihrer ganzen Vielfalt.

So wurde dies Jahr wieder der Eisvogel am Burgweiher beobachtet, die Nachtigall ist zu hören, der Kuckuck ruft in der Ferne, der Kleiber füttert seine Jungen unter dem Ziegeldach des Mühlengebäudes und in der Nachbarschaft ist der gelbe Pirol zu sehen, von dem sehnsüchtigen Liebeswerben der Frösche ganz abgesehen..

Wenn am zweiten Pfingstfeiertag, also dem 16. Mai, dem Mühlentag 2016, dann die leckeren Laibe im Ofen schwitzen, ist natürlich nicht garantiert, dass man dies alles auch wahrnehmen kann, denn die meisten Tiere sind bekanntermaßen scheu und verdrücken sich, wenn zu viel Betrieb ist. Idyllisch bleibt der Ort dennoch.

Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass die Evangelische Kirchengemeinde von Niederdofelden den Wunsch äußerte, zu Beginn der Veranstaltung um 11 Uhr an der Ölmühle einen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Der Förderverein Ölmühle Niederdorfelden hat diesem Wunsch gerne entsprochen und wird den Rahmen bereitstellen, soweit er über die vorhandene Natur hinausgeht. Integriert in den Gottesdienst sind Beiträge einer Gruppe von Jagdhornbläsern.

Im Anschluss an den Gottesdienst bietet der Trägerverein wie in jedem Jahr allerlei Köstlichkeiten auf Tellern und in Gläsern. Selbstverständlich wird auch der Wissensdurst für diejenigen gestillt, die sich über die Mühle selbst und ihren aktuellen Zustand informieren möchten. In stündlichen Abständen finden sachkundige Führungen statt.