Niederdorfelder Ölmühle mit TV-Auftritt Drucken
Freitag, den 11. Dezember 2009 um 22:00 Uhr

Der Mühlengickel 2009

Wolfgang Dillemuth, einer der Schöpfer des Mühlenhahns, überprüft das Werk an seinem Standort.

Ein Zuschauer hatte der Redaktion ein „Dings“ zugeschickt, was sich letzten Endes als „Mühlenhahn“ herausstellte. Für die Erklärung dieses Teils wurden die notwendigen Aufnahmen am Getreidemahlgang der Niederdorfelder Ölmühle gedreht. Um eine möglichst authentische Atmosphäre zu erzeugen, wurde Vorstandsmitglied Friedrich Still in eine Müllerkluft gesteckt und musste die schweren Säcke schleppen und in den Trichter schütten. Allerdings blieben von den mehrstündigen Dreharbeiten in der Ölmühle nur wenige Sekunden in der Sendung übrig. (zum Beitrag)

Mit Worten beschreiben lässt sich die Funktion des Mühlenhahns sehr schlecht. Deshalb beschlossen die „Techniker“ der Ölmühle, Edgar Bügler und Wolfgang Dillemuth, kurzerhand, einen Mühlenhahn nachzubauen und anzubringen. (zum Beitrag) Bei nächster Gelegenheit, spätestens jedoch beim Mühlentag 2010 am Pfingstmontag, werden auch Besucher eine Vorführung erleben können. „Es ist schon interessant, was sich unsere Vorfahren an kleinen, aber wirksamen Hilfsmitteln einfallen ließen, um ihre Arbeit besser und sicherer machen zu können“, sinnierte ein anderes Vorstandsmitglied des Fördervereins beim Anschauen der Sendung.

Demnächst ist ein weiterer „Auftritt“ der Ölmühle Niederdorfelden in der gleichen Sendereihe zu erwarten, allerdings ohne Niederdorfelder Personenbeteiligung. Vielmehr wird die „Landfrau Ilse“ dem Rateteam ein „Dings“ präsentieren und als eine von zwei Möglichkeiten den Einsatz in der Mühle anbieten. (zum Beitrag)